Cocooning /kəˈkuːnɪŋ/

Informationen

COCOONING /kəˈkuːnɪŋ/

Ein Film von backsteinhaus produktion

Hier geht es zur Premierenfeier live im RADIO RAMPE am 6.6.2020 von 21:30 – 22:30 mit DJane Tamara Wirth und Live-Chat.

Team: Nicki Liszta, Heiko Giering, Isabelle von Gatterburg, Tobias Tönjes, Christopher Bühler, Annatina Huwiler, Chloé Beillevaire, Steven Chotard, David Ledger, Andreia Rodrigues, Ferdinand Roscher, Monika Roscher.

Mit herzlichem Dank an das ursprüngliche Konzeptionsteam: Martina Grohmann (Theater Rampe), Anja Sackarendt (Dramaturgie Theater Lübeck), Laura Dreyer (Ausstattungsassistenz) und die gesamte Technik des Theater Rampe.

Mit weiterem herzlichen Dank für Spontanunterstützung an Clara Paulau y Herrero für den Bau der Kokoons, Florence Carron, Jean-Marie Beillevaire, Barbara Hackenjos, Myron McAdory, Famillie Ledger, Anne Reijniers, Griet Pauwels, Jochem Baelus, Miroslav Kochanek für Film-  und Ausstattungsunterstützung in den jeweiligen Ländern während des Lockdowns.

Im Tanzfilm COCOONING /kəˈkuːnɪŋ/ (Tanzfilm) bringt das Virus sein süßes Gastgeschenk in den Keller, wo eine Niere bis dahin einsame Schwerarbeit leistet. Im Badezimmer ringt die erschöpfte Lunge gerade noch um Luft und im Wohnbereich hält sich ein Uterus stets empfangsbereit. Das Herz pocht überall und gibt den anschwellenden Rhythmus einer Wiederbelebung vor. Von Raum zu Raum und Organ zu Organ stößt das Virus Türen auf und Zirkulation an.

Im Theaterfilm Pandemie – Eine Wiederkehrerin führt das Virus eine Ärztin und einen Patienten im weitläufigen Labyrinth der Bühnenräume des HAUS DER ANTIKÖRPER zusammen. In gemeinsamer Quarantäne geben sie sich allen Phasen der Untersuchung, Diagnose, Aufklärung, Behandlung und entsprechenden Wechselwirkungen hin. Aus gegenseitiger Ansteckung, Immunisierung, Gefährdung und Heilung erwächst das Modell einer eigensinnigen, widerständigen und stolzen Gemeinschaft.

Das HAUS DER ANTIKÖRPER war als Live-Performance auf fünf Simultanbühnen für ein zirkulierendes Publikum geplant. Durch den Einbruch eines Virus und den Ausbruch einer Pandemie konnte dieses Konzept nicht umgesetzt werden. Vielmehr war es für alle geboten zu Hause zu bleiben und so verständigten sich die Beteiligten online. Unter Einfluss der geltenden Hygienestandards probten Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen in ihren Wohnungen in Stuttgart, Antwerpen, Richmond, Marseille, Berlin, Weinstadt, München und Hamburg sowie im Theater Rampe. Mit ihren Mobiltelefonen, teils mit Unterstützung ihrer jeweiligen häuslichen Gemeinschaften, drehten sie viele Szenen selbst. So entstand das virtuelle HAUS DER ANTIKÖRPER.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch die Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg.